Erneuerbare-Energienroute

“Energien aus der Natur, integriert und der Natur wieder zurückgegeben”

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Start ist bei den Sportstätten, der Gustav-Siegle-Halle und dem Fitkom (Fitness und Kommunikation).

Hier gibt es Parkplätze und Flächen zum Üben. Auf allen Dächern der Sportanlagen befinden  sich Photovoltaikanlagen, die ca. 23 Tonnen CO2 pro Jahr vermeiden. Ein Blockheizkraftwerk versorgt die Gebäude mit Strom und Wärme. Die CO2-Vermeidung leigt hier bei ca. 140 Tonnen pro Jahr.

Von dort fahren wir nach Norden durch ehemaliges Überflutungsgebiet des Neckars an Sportplätzen vorbei und gelangen zum Schulkomplex, wo wiederum mehrere Bürgerbeteiligungs-Photovoltaikanlagen ca. 55 Tonnen CO2 pro Jahr vermeiden.

Von dort gelangen wir über den Neckaruferdamm zum beeindruckenden Neckarkraftwerk, das aus Wasserkraft ca. 18 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugt und dabei ca. 12.000 Tonnen CO2 vermeidet.

Vorbei am Gemeinschaftsklärwerk von Besigheim und Löchgau gelangen wir zum Zusammenfluss von Neckar und Enz. Im Klärwerk wird aus dem Klärschlamm Biogas erzeugt, das mit einem Blockheizkraftwerk den Strom und die Wärme für den Eigenverbrauch der Anlage liefert.

Auf dem Enzuferdamm geht es mit einzigartigem Blick auf die steilsten Weinberglagen der Felsengartenkellerei weiter zum geschichtsträchtigen Enzkraftwerk.

Parallel zur Enz durch die bäuerliche Vorstadt gelangen wir über die alte Enzbrücke zur Ruine der Ernstschen Mühle. Erstmals erwähnt 1698, 1904 völlig ausgebrannt, dreht sich seit dem Jahr 2000 das 100 Jahre alte Wasserrad wieder und produziert Strom: runde 100.000 kWh im Jahr.

Zurück über die alte Enzbrücke, auf der Trasse der alten B27 geht es nun steil den Berg hoch in die historische Altstadt. Eine überwältigende Silhouette Jahrhunderte alter Fachwerkhäuser mit einladenden Geschäften und Wirtshäusern präsentiert sich hier. Fotoshooting auf dem Marktplatz vor dem Rathaus, gefolgt von einer holprigen Fahrt über Kopfsteinpflaster auf der Stadtmauer mit einmaligem Blick auf die Dächer der Vorstadt und die Enzauen, erreichen wir ein weiteres Schmuckstück der Stadt. Das Ensemble von Stadtkirche, Schochenturm und Steinhaus. In der Stadtkirche, den 13 m hohen Hochaltar zu besichtigen ist ein Muss.

Nun überwinden wir ca. 80 Höhenmeter, um zum bäuerlichen, unter Ensembleschutz stehenden Teilort Husarenhof zu gelangen, immer die Ingersheimer Windkraftanlage im Blick. Dort angelangt, öffnet sich ein Panorama von der östlichen Flanke des Schwarzwalds bis zum Schwäbischen Wald. Der Hohe Asperg, die Gerlinger Höhe, der Fernsehturm und weitere berühmte Landmarken liegen uns zu Füßen.

Nun geht es zunächst auf idyllischen Pfaden durch Äcker, Wiesen und Wälder wieder ins Siedlungsgebiet von Besigheim zurück und dann steil hinab ins Neckartal zum Ausgangspunkt, wobei sich immer wieder Sichtfenster öffnen mit atemberaubenden Ausblicken auf die Altstadt und das Neckartal.